Bock wird Gärtner: SPD macht Hartz-IV-Beratung

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Leserbrief von Heinz Hammer, Essen, d. 23.05.2014

Betreff: »SPD startet neue Hartz IV-Beratung« von Vera Eckard und Janet Lindgens in NRZ Essen, 23.05.2014

Im Jahr 2005 hat die SPD unter dem damaligen Kanzler Schröder die gravierendste Sozialabbaugesetzgebung seit Gründung der Bundesrepublik durchgepeitscht und sie nach dem verurteilten Straftäter Peter Hartz benannt. Das gesamte Sozialsystem des Landes wurde seither davon nach unten gedrückt. Massenverarmung, flächendeckende Kinderarmut, Erpressung und Einschüchterung am Arbeitsplatz, Entrechtung und Demütigung der Betroffenen – für all das steht das Hartz-System.

Und da kommt die Essener SPD daher und bietet obendrauf noch den Hohn und den neuen Verein »Sozialberatung Essen e.V.«, »damit es in unserer Stadt gerechter zugeht« (Essens SPD-Parteichef Hilser). Das Ganze rein zufällig zwei Tage vor der Kommunalwahl.

Wie widerlich, zynisch, ja geradezu pervers ist DAS denn? Die Initiatoren als ursächlich Verantwortliche für diese Armut per Gesetz namens Hartz IV sollten sich schämen!

Heinz-W. Hammer, Essen, d. 23.05.2014

[UPDATE 26.5.2014]


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