Am 11. Mai um 16 Uhr Literaturcafé „Wartesäle der Poesie“, Schriftstellerinnen im französischen Exil 1933-1941.

Roland Hoja liest aus seinem Buchprojekt, das sich mit dem Leben und schreibendem Arbeiten im französischen Exil nach und während der Machtergreifung des Faschismus in Deutschland befasst.

In dieser Lesung sollen einmal Porträts von ausgewählten SchriftstellerInnen im französichen Exil vorgestellt werden.

Diese schreibenden Frauen sind leider bisher weniger Thema der sogenannten ‚Exilliteratur‘ als die schreibenden Männer.

Doch sind sie in ihrem Schaffen sehr wohl gleichberechtigt, um erinnernd vorgestellt und besprochen zu werden, wie gleichermaßen ihre leidvollen Schicksale in der Zeit der nationalfaschistischen Verfolgungen

Martha Feuchtwanger, „Nur eine Frau“
Gina Kaus, „Der Teufel nebenan“ (Teufel in Seide)
Lisa Fittko, „Mein Weg über die Pyrenäen“
Anna Seghers, „Transit“
Erika Mann, „Escape to Life“

Im Weiteren sollen dann markante und beispielhafte Textauszüge aus ihren Schriften (Romane + Dokuromane!) zu den Porträts gestellt werden.

Somit ergeben sich für die Zuhörerinnen Bilder zur Geschochte der NS-Zeit, zur jeweiligen Person und zur entsprechenden Poesie der Literatur in einem Zeitabschnitt deutsch-französischer Geschichte.

Die Gegenstände dieses Lesevortrags ergeben sich aus einem in Arbeit befindlichen Buchprojekt von Roland Hoja, das sich mit dem Leben und schreibenden Arbeiten im franzöischen Exil nach und nach während der Machtergreifung des Faschismus in Deutschland befasst. Hiermit wird ein Ausschnitt aus dem vorliegenden Manuskriptmaterial präsentiert.

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