[Update 28.2.2013]
Eine gute und ausführliche PM von Ingrid Remmers (MdB-LINKE): Statt Ringen um Mogelpackungen: Fracking Verbieten/

[Update 28.2.2013] unten angefügt, eine PM der Essener Linksfraktion zum gleichen Thema. Auch wenn die Überschrift „Essener Trinkwasser in Gefahr?“ heißt, handelt es sich ebenfalls um die mögliche Erlaubnis des Fracking. Die Gefahren des Fracking werden auf das Trinkwasser bezogen.


Presseinformation 26.2.2013

Kein Fracking im Ruhrtal oder anderswo

Entgegen Warnungen und Kritiken von Umweltschützern und -verbänden, von Wasserversorgern wie zahlreichen Politikern will die Bundesregierung nun doch das umstrittene Fracking erlauben. Mit einigen Auflagen und Ausnahmen soll der Weg frei gemacht werden für eine beispiellose Gefährdung des Trinkwassers, Zerstörung und Vergiftung von Boden, Landschaft und Luft bis hin zu Erdbebengefahren, die alle mit dieser Technik verbunden sind.

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Für das Kommunalwahlbündnis „Essen steht AUF“ werden die Studien des Umweltbundesamts und der Landesregierung damit über den Haufen geworfen, bevor sie überhaupt politisch beraten wurden. „Diese Untersuchungen erklären, dass die Risiken von fracking nicht abschätzbar sind und es deshalb zu untersagen ist“, so AUF-Ratsherr Dietrich Keil. Daran würden auch einzelne Auflagen oder Umweltverträglichkeitsprüfungen nichts ändern. „Aber der Druck der Energiekonzerne durch den Gas-boom in den USA, der dort schon weite Landstriche völlig verwüstet hat, hat Umweltminister Altmaier zum Einknicken gebracht. Notwendig ist aber ein generelles Verbot von Fracking, für das wir uns wie viele „Stopp Fracking“-Initiativen einsetzen!“
Im Ruhrtal hat die Wintershall AG, eine BASF-Tochter, bereits Bohrungen beantragt, die aber nicht genehmigt wurden. „Dabei muss es bleiben – kein Fracking im Ruhrtal oder anderswo“, so Keil weiter. „Wir schlagen vor, dass BUND und andere Umweltgruppen, sie sich bereits dafür zu vernetzen beginnen, sich mit allen Fracking-Gegnern, auch aus der Lokalpolitik zusammenschließen. Diese nachhaltige Zerstörung unserer Lebensgrundlagen darf nicht durchkommen.“

Mit der Bitte um Berichterstattung
und freundlichen Grüßen

Dietrich Keil
Ratsherr „Essen steht AUF“

Für Rückfragen 0201-556323


[Update 28.2.2013] Eine PM LINKE-Essen zum gleichen Thema. Auch wenn die Überschrift „Essener Trinkwasser in Gefahr?“ heißt, handelt es sich ebenfalls um die mögliche Erlaubnis des Fracking. Die Gefahren des Fracking werden auf das Trinkwasser bezogen.


PM LINKE-Essen Essen, 27. Februar 2013

Pressemitteilung

Essener Trinkwasser in Gefahr?
LINKE kritisiert drohende Aufhebung des Fracking-Verbotes
Die Ratsfraktion DIE LINKE kritisiert die sich abzeichnende Lockerung des Fracking-Verbots und ist besorgt über die möglichen Folgen für die Essener Trinkwasserversorgung.
„Fracking ist eine Hochrisikotechnologie, bei der hochtoxische Stoffe eingesetzt werden. Wenn nun durch den Bund eine nahezu flächendeckende Anwendung dieser Technologie erlaubt werden soll, sehen wir auch das Essener Trinkwasser in Gefahr“, so LINKEN-Ratsfrau Claudia Jetter.
In Essen ist es das BASF-Tochterunternehmen Wintershall, das von einer Lockerung des Fracking-Moratoriums profitieren würde. Wintershall hat die Konzession für das Fördergebiet Ruhr, welches auf Essener Gebiet u.a. die Ruhrhöhen südlich der Ruhr und des Baldeneysees umfasst.
„Wir schließen uns als LINKE den Forderungen der Umweltorganisation BUND nach einem bundes- bzw. europaweiten Fracking-Verbot an“, so Jetter weiter.

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung.
Sie erreichen Claudia Jetter unter 0176 – 70206325

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