Einladung zur Kundgebung

Vor 75 Jahren wurden die Straßennamen Irmgardstraße und Ortrudstraße im Rüttenscheider Mädchenviertel durch einen Willkürakt des damaligen NSDAP-Bürgermeisters durch die Namen der Reichswehrgeneräle von Seeckt und von Einem ersetzt. Beide waren Militaristen, Antidemokraten und willfährige Helfershelfer der Nazis.

Zum Jahrestag erinnern wir an alte Zeiten und laden Sie/Euch ein, die beiden Straßen schon einmal symbolisch rückzubenennen:

Sonntag, 18.11.12, um 15:00 Uhr
an der Ecke Von-Einem-Straße/Von-Seeckt-Straße

Nach Beiträgen zum historischen wie aktuellen Sinn einer Rückbenennung der beiden Straßen bleibt viel Raum für den persönlichen Austausch. Gerne möchte die Initiative
Netzwerk „Irmgard und Ortrud“ gemeinsam mit allen in wohlwollender und wertschätzender Atmosphäre über die Geschichte, die jüngsten Entwicklungen, die politischen Aspekte öffentlicher Ehrungen und konsensfähige Alternativnamen diskutieren. Gegen das möglicherweise nasskalte Novemberwetter sollen ein wenig Musik, Glühwein und alkoholfreier Kinderpunsch Wunder bewirken. Auch wer einer Veränderung skeptisch gegenüber steht, ist herzlich willkommen.

Das Netzwerk „Irmgard und Ortrud“ setzt sich für die Rückbenennung der Von-Seeckt- und Von-Einem-Straße in Essen-Rüttenscheid ein. Keine skandalträchtigen Straßennamen von Nazi-Unterstützern in Rüttenscheid! Nein zu falschen Helden! Für ein friedfertiges und weltoffenes Essen!

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