Mahn- und Gedenkkundgebung Steele 17.00. Uhr

Isinger Tor ( http://goo.gl/maps/tcKqJ )

Protest gegen NPD-Kundgebung” 19.00 Uhr in Altenessen,
Am Altenessener Markt. ( http://goo.gl/maps/ds9RY )

aus: essen-stellt-sich-quer.de/index.php/Eq:EPogromNacht/2012

Essen stellt sich Quer

Bündnis
- gegen Rassismus und Rechtsradikalismus
c/o Anti-Rassismus-Telefon
Friedrich-Ebert-Str. 30, 45127 Essen
T/Fax: 0201 - 23 20 60

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Aufruf zum 9. November
Aufruf zum Gedenken am 9. November 1938

Essen stellt sich quer ruft die Essener Bürgerinnen und Bürger auf, auch in diesem Jahr am 9. November der Pogromnacht zu gedenken.

Vor 74 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November, brannten in ganz Deutschland die Synagogen. Auch in Essen wurden Synagogen und jüdische Einrichtungen niedergebrannt, jüdische Geschäfte und Wohnungen zertrümmert, jüdische Bürger verhaftet. Es war der Auftakt zum Holocaust, zur millionenfach industriell organisierten Massenvernichtung in den Gaskammern von Auschwitz, Treblinka, Majdanek, Belcek. Über 2000 Essener Jüdinnen und Juden, darunter Hunderte Kinder, wurden in den Vernichtungslagern ermordet oder durch Kommandos der Faschisten in den von der deutschen Wehrmacht besetzten Gebieten des Ostens umgebracht.

NPD verhöhnt Opfer des Faschismus
In den letzten Jahren hat die NPD am 9. November Fackelaufmärsche durchgeführt. Auch dieses Jahr hat sie wieder einen Aufmarsch angekündigt. Ausgerechnet am Tag des Andenkens an die Opfer des Holocaust – Diese Verhöhnung der millionenfachen Opfer des Faschismus lassen wir uns nicht bieten! Wir fordern die Polizei Essen auf, das Andenken der Verstorbenen zu respektieren und den Nazi-Aufmarsch endlich zu verbieten!

Eine NPD-Kundgebung an diesem Tag zuzulassen, ist eine Verleumdung unserer Geschichte. Es trägt zur Verharmlosung von Neonazismus, Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus bei.

Die vor genau einem Jahr aufgedeckten Morde des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ machen erschreckend deutlich, wie gefährlich diese Menschen sind.

Vor zwei Monaten wurde bekannt, dass die NRW-Landeszentrale der NPD von Bochum nach Essen-Kray gezogen ist. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner haben ein Recht darauf, dass die Essener Politik und Polizei nun ein deutliches Zeichen setzen:

Wir fordern ein Verbot des geplanten NPD-Aufmarsches am 9. November 2012!

Rassismus und Faschismus gibt es immer noch. Vor drei Wochen haben die Neonazis vor einem Essener Flüchlingsheim gegen Flüchtlinge gehetzt.

Kommen Sie zu unserer Mahn- und Gedenkkundgebung!

  • Steele 17.00 Uhr Isinger Tor

und schließen Sie uns an, um gegen die NPD-Kundgebung zu protestieren

  • Altenessen 19.00 Uhr Treffpunkt: Am Altenessener Markt
Nie wieder Faschismus!
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