Kommunismus: das Allernächstliegende, Mittlere, Vernünftige

Leserbrief zu NRZ Essen 1/2.11.2012: „Begehren nimmt einen neuen Anlauf“

Sie schreiben, dass „ausgerechnet ein Kommunist“ die Demokratie retten wolle. Das Wort „ausgerechnet“ in diesem Zusammenhang verstehe ich aber nicht. Es gibt doch nichts Demokratischeres als die Teilhabe vieler Menschen am Reichtum der Gesellschaft, nichts ist also demokratischer als der Kommunismus, und nichts ist undemokratischer als die Diktatur des Finanzkapitals, die zu diesen grausamen Kürzungen in den Einrichtungen der Städte und Kommunen führt. Der Kommunismus ist wirklich die geringste Forderung, und kommt gleich hinter der Forderung nach finanzell gut ausgestatten Bibliotheken, Bildungseinrichtungen wie die Volkshochschule, oder Freizeit- und Erholungsangeboten wie die OASE, die jetzt abgerissen werden soll. Der Kommunismus ist das Allernächstliegende, Mittlere, Vernünftige. Wir sollten ihn herbeiführen, und nicht schlecht machen. Ihr Artikel hat mir ansonsten gut gefallen.

Dieser Leserbrief enthält auch ein Zitat aus einem Brecht-Gedicht:

„Der Kommunismus ist das Allernächstliegende, Mittlere, Vernünftige“ …

Mehr aus dem Werk von Bertold Brecht gibt es am 10.11.2012 im Couragezentrum…

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