„Essen kontrovers“, die Diskussionsreihe in der Essener Volkshochschule handelt diesmal vom Job-Sparpaket der Stadt.

Die Vorschläge liegen auf dem Tisch. Auf 55 Seiten haben OB und Verwaltungsvorstand aufgelistet, wo sie beim städtischen Personal den Rotstift ansetzen wollen. 690 Stellen sind es insgesamt. Die Mitarbeiter der Stadt fürchten, dass der Stellenabbau auf ihre Knochen geht: Arbeitsverdichtung, wachsende Belastung, Überstunden als Regelfall. Schon jetzt ist der Krankenstand in der Stadtverwaltung erschreckend hoch. Auf die Bürger wiederum kommen Einschränkungen zu: Gestutzte Kursangebote bei Volkshochschule und Folkwang-Musikschule, bei den Bibliotheken und vielen Ämtern. Sechs Bürgerämter stehen komplett vor dem Aus. Und auch an den Grundschulen soll gespart werden: bei den Hausmeistern und den Betreuungsangeboten.

Im November stimmt der Rat über das Sparpaket und die Frage ab: Was müssen wir uns sparen in einer stetig schrumpfenden Stadt, was muss unbedingt erhalten bleiben? Und wo ist für die Mitarbeiter die Grenze der Belastbarkeit erreicht?

Darum geht es bei der nächsten Runde von „Essen kontrovers“, dem Diskussionsforum von Volkshochschule und NRZ am Mittwoch, 31. Oktober, ab 19 Uhr in der Lernbar der VHS am Burgplatz.

Untereinander und mit dem Publikum diskutieren dort

Hiltrud Schmutzler-Jäger, die Fraktionschefin der Grünen

Kai-Uwe Gaida, Personalratsvorsitzender der Stadt

Patrik Köbele, Sprecher des soeben ausgebremsten Bürgerbegehrens

Stadtkämmerer Lars Martin Klieve.

Thomas Becker, freier Journalist , moderiert.

Der Eintritt ist wie immer frei.

Powered by Zingiri, PHPlist