http://www.essen.de/de/Rathaus/Aemter/Ordner_0116/essen2030/essen2030_start.jsp

Aus derwesten.de

Unternehmensverband und Kreishandwerkerschaft in Essen fürchten, die Strategie „Essen 2030“ des Oberbürgermeisters Reinhard Paß gerate zu einer „Wohlfühldebatte“ ohne ökonomische Erdung. Ulrich Kanders, Hauptgeschäftsführer des Unternehmensverbands: „Der OB muss sich fragen, ob er uns nicht gerne dabei haben möchte.“ … Weiter…

Essener Ratsmensch Dietrich Keil schrieb dazu in einer Pressemitteilung:

Strategieprozess Essen.2030 für die Bürger

Das Kommunalwahlbündnis „Essen steht AUF“ begrüßt den „Strategieprozess 2030“, wendet sich aber dagegen, dass es dabei mehr um die Essener Wirtschaft gehen soll als um Essens BürgerInnen und ihre Stadt. Das unterstrichen Essens Wirtschaftsfunktionäre nun mit ihrer Behauptung, die Wirtschaft sähe sich abgehängt, statt ihre Standortvorteile ins Zentrum des Prozesses zu stellen.

„Damit fordert die Wirtschaft, wofür sie diesen Prozess bezahlt“, stellt AUF-Ratsherr Dietrich Keil fest. Der Prozess wird moderiert und damit maßgeblich bestimmt von Roland Berger. „Seine Unternehmensberatung gilt nicht gerade als Anwalt gesamtgesellschaftlicher Interessen. Er wird von der Essener Wirtschaft mit 800 000 Euro dafür bezahlt. Aus sozialer Verantwortung und für die Daseinsvorsorge aller EssenerInnen gibt die Wirtschaft das Geld wohl nicht aus.“

Workshops und Bürgerbefragungen erschienen der Wirtschaft dann als „sozialer Klimbim“. Dagegen fordert „Essen steht AUF“ den OB und die städtischen Akteure auf, den sozialen Aspekt in dem Strategieprozess in den Mittelpunkt zu stellen.

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