Bürgeranhörung zur Variantenentscheidung im Bebauungsplanverfahren „Grüne Harfe/Barkhovenallee“

Donnerstag, den 19.7.2012 um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums Essen-Werden, Grafenstraße 9,

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Essen

Bürgeranhörung zum Bebauungsplanverfahren „Grüne Harfe/Barkhovenallee“
13.07.2012

Das Amt für Stadtplanung und Bauordnung lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 19. Juli, um 19 Uhr zu einer Bürgeranhörung zum Bebauungsplanentwurf „Grüne Harfe/ Barkhovenallee“ ein.

Das 11 Hektar große Plangebiet „Grüne Harfe/ Barkhovenallee“ soll zu einem hochwertigen Wohngebiet entwickelt werden, in dem überwiegend individuell bebaubare Grundstücke für den Eigenheimbau zur Verfügung stehen.

Auf der Grundlage von drei Entwurfsvarianten hat das Amt für Stadtplanung und Bauordnung bereits vom 21. Februar bis 6. März 2012 eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplanverfahren durchgeführt. Die eingegangenen Anregungen der Öffentlichkeit wurden bewertet, die Varianten noch einmal diskutiert und im Anschluss daran eine Entwurfsvariante noch einmal überarbeitet.

Die Anhörung findet in der Aula des Gymnasiums Essen-Werden, Grafenstraße 9, statt. Darüber hinaus informiert die Verwaltung im Internet unter www.essen.de/stadtplanung über die Planung.

Zum Hintergrund:
Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung hat am 5. Juli 2012 beschlossen, die weiterentwickelte Entwurfsvariante in einer erneuten Bürgeranhörung der Öffentlichkeit in den Sommerferien vorzustellen.

Presseerklärung des Runden Umweltisches Essen (RUTE)
Zum Verkehrskonzept Essen-Werden/Bebauung Grüne Harfe

Quelle: umwelttisch.home.alles-free.de/wordpress

Das vorliegende Konzept der zukünftigen Verkehrsführung und seine flankierenden Maßnahmen für Werden ist ein wichtiger Baustein zu der überfälligen Entlastung. Unverzichtbare Voraussetzung hierzu ist die Erstellung eines Gutachtens über die zu erwartenden Emissionsbelastungen.

Die überarbeitete Planung der Bebauung der Grünen Harfe, die teilweise Vorschläge der Bürgerversammlung berücksichtigt, ist in seiner Festlegung noch zu vage. So sind wohl 102 Wohneinheiten vorgesehen, doch es bleibt offen , ob diese Obergrenze nicht überschritten wird durch zusätzliche Einliegerwohnungen etc.

Die geforderten 40% Grünflächen werden nach unserer Berechnung nicht erreicht.

Auch die notwendige Festlegung der Bebauung nur durch 0 Energie oder sogar Energie-Plus-Standard-Häuser bleibt offen , um die Ziele des verkündeten Klimaschutzprogramms der Stadt Essen zu erreichen

Zur Klärung und Abstimmung dieser und anderer offener Fragen ist auf jeden Fall ein von der Politik zugesagte weitere Bürgeranhörung vonnöten.

Ergebnis des Moderationsverfahrens

Grüne Harfe Empfehlungen vom 17.3.2011

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