Gelsenkirchener Musiktheater sagt Workshop ab ?

Update:20.12.2011 6:23 Uhr Stefan Laurin rudert zurück, und gibt kleinlaut in einem Update zu, unauffällig am Ende der Seite, dass alles was oben geschrieben wurde nicht stimmt:

Er beginnt mit "Ich will es mal hier präzisierer sagen", was unehrlich ist. Denn es ist nicht "präziser", sondern das genaue Gegenteil, dessen was oben geschrieben steht: "Wojna hat den Workshop am Wochenende gemacht Dann tischt er schon die nächste Scheißhausparole auf: Allerdings hat die Stadt Gelsenkirchen nach unseren Informationen die Zusammenarbeit mit dem Bildungsträger, der den Workshop veranstaltete, auf Eis gelegt Ich glaube diesem Lügenbaron kein einziges Wort mehr.

Update:19.12.2011 22:06 Uhr

Gelsenkirchener Musiktheater sagte nichts ab, … es war eine Falschmeldung.

Mehr dazu:

http://www.diebandbreite.de/presse-hetze-gegen-die-bandbreite-in-gelsenkirchen/

Die Bandbreite stand am letzten Freitag, den 16.12.2011, im Fokus der Gelsenkirchener Lokal-Presse.

Wojna gab – vollkommen unabhängig von der Band – einen Workshop für einen Träger der Jugendbildung in Gelsenkirchen. Das hielt sowohl die Webseite ruhrbarone.de als auch das Online-Nachrichtenportal derwesten.de nicht davon ab, die Fakten durcheinander zu werfen.

Wojna hat den Sachverhalt auf seinem Blog “Wojnas Workinglife” für alle Interessierten einmal aufbereitet.

Der Artikel wurde in gekürzter Form sogar im überregionalen Teil der WAZ-Printausgabe am Samstag abgedruckt.

Ursprünglicher Beitrag vor dem Bekanntwerden des Irrtums

Einem Zeitungsartikel nach, der in derwesten.de veröffentlicht worden ist, sagte das Gelsenkirchener Musiktheater im Revier ein Workshop mit der Musikgruppe “Die Bandbreite” ab, um Protesten von Bandbreite-Gegnern aus dem Weg zu gehen.

Der Ausladung voraus ging ein Hinweis der ALGE: http://alge.blogsport.de/2011/12/16/not-welcome-gelsenkirchen-gefaellt-die-bandbreite-nicht/

der vom Blog “Ruhrbarone” aufgegriffen wurde. Ruhrbaron-Autor Stefan Laurin schrieb:

“Sänger Wojna gibt auch gerne mal einem Radiosendern ein Interview, den ich als antisemitisch empfinde … “

was mehr eine Aussage zu den Empfindungen von Stefan Laurin, als über die Band, ist, und setzt fort:

“Aber Die Bandbreite ist nicht einfach rechts. Die Sangesbrüder treten gerne bei jenen auf, die sich für die Unterdrückung von Menschen einsetzen: Auch bei der stalinistischen DKP und den Fans des Massenmörders Mao von der MLPD ist die Bandbreite schon aufgetreten. ….”

http://www.ruhrbarone.de/gelsenkirchen-hetzen-lernen-mit-die-bandbreite/ Ruhrbarone über das Hetzen! Das würde den Ruhrbaronen natürlich nie passieren!

Nach der Ausladung freute sich Stefan Laurin von Ruhrbarone.de:

http://www.ruhrbarone.de/die-bandbreite-ist-in-gelsenkirchen-nicht-willkommen/
und meinte zynisch:

“Die Duisburger Band “Die Bandbreite” kann sich auf ein freies Wochenende freuen”

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

Was mich aber so aufbringt, ist nicht, dass es Leute gibt, die die Musik von “Die Bandbreite” nicht mögen, sondern dass mit weithergeholten Faschischmus-Vorwürfen einer Gruppe die Engagements madig gemacht werden, die ja vielleicht auch davon leben wollen. Das ist unanständig und gehört sich nicht.

Dem Musiktheater Gelsenkirchen ist vorzuwerfen, dass sie so kurzschlüssig und eilfertig auf Vorwürfe reagiert hat ohne sie zu überprüfen.

Natürlich ist niemand gezwungen die Band “Die Bandbreite” zu engagieren, aber sie erst zu engagieren und dann auf solche dümmlichen Vorwürfe wieder auszuladen ist keine Empfehlung für die Leitung des Musiktheaters.

Olaf Swillus.

Weiterführende Links:

http://forum.derwesten.de/gelsenkirchen-f43/musiktheater-ge-laedt-die-bandbreite-wieder-aus–t25847-s1.html

http://www.diebandbreite.de/

http://www.diekomplettebandbreite.de/

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