Das teuere Gutachten
Zum Gutachten schrieb Peter Szymaniak am 22.04.2010 in derwesten.de: Laut Gutachten zu viel Geld für Kultur verschwendet

Nun finden aber einige andere das Gutachten zu teuer. Nikolaos Georgakis in derwesten.de am 06.09.2011: Teures Gutachten ohne Nutzwert für die Stadt Essen

In einer Ratssitzung fragte AUF-Ratsherr Dietrich Keil nach den Kosten. Der Stadtkämmerer Lars Martin Klieve musste erst recherchieren lassen und teilte dann mit: 120 000 Euro. Der Rat war baff.

Geldverschwendung mit Tradition, meint das Essener Kommunalwahlbündnis AUF ( Überparteiliches Essener Wahlbündnis für Alternative Unabhängige Fortschrittliche Kommunalpolitik, Goldschmidtstr. 3, 45127 Essen, Tel. 8908210 oder 32 38 00 www.essen-steht-auf.de

Hier die Pressemitteilung vom 8.9.2011 von AUF-Essen:

Rinke-Gutachten: Diese Geldverschwendung hat Tradition
Nicht nur das inzwischen als völlig wertlos erkannte Gutachten zu Essener Kulturimmobilien durch „Rinke Kommunal Team“ aus Wuppertal ist nach Ansicht von „Essen steht AUF“ eine Farce und Geldverschwendung. „Wir haben die Praxis der Stadt, sich für Streichungs- und Kürzungsvorhaben auf teure Analysen scheinbar neutraler „dritter“ Institutionen zu berufen, schon bei dem Kienbaum-Gutachten 2006 kritisiert“, stellt AUF-Ratsherr Dietrich Keil fest.

Das damalige 0,5 Mio-Gutachten des Unternehmensberaters Kienbaum für Einsparungen der Verwaltung sei letztlich nur zu etwa 17 Prozent „befolgt“ worden, alle anderen Vorschläge waren in der Praxis undurchführbar.
Bei dem Rinke-Gutachten 2009 lehnten Mitarbeiter der betroffenen Kultureinrichtungen die schlampige Untersuchung empört ab. Dennoch hielt die Verwaltung im April 2010 die unhaltbaren Wertungen von Rinke zunächst hoch. Kulturdezernent Bomheuer verteidigte sie als „Denkanstöße“. In der damaligen Ratssitzung fragte nur AUF-Ratsherr Keil nach den Kosten. Kämmerer Klieve musste erst recherchieren lassen und teilte dann mit: 120 000 Euro. Der Rat war baff.
„Für 45 Seiten Unsinn kassiert Rinke pro Seite fast 3000 Euro“, rechnet Keil nach. „Eine Verhöhnung all derer, die sich bei knappsten Mitteln in Stadtteilbibliotheken, in der Studiobühne, im Grend, im Kunsthaus und anderswo für ein lebendiges kulturelles Leben der Stadt einsetzen.“

Mit der Bitte um Berücksichtigung in Ihrer Berichterstattung
und freundlichen Grüßen

Dietrich Keil
Ratsherr „Essen steht AUF“

Für Rückfragen 0201-556323

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