Essen. Seit einem Jahr beschäftigt die Unterversorgung mit Kinderärzten im Essener Norden Politiker, Ärzte und die Kassenärztliche Vereinigung. Eine Lösung ist nicht in Sicht – weswegen Eltern mit kranken Kindern weiter lange Wege in Kauf nehmen müssen.

Eine Lösung für die Unterversorung mit Kinderärzten im Essener Norden ist auch weiterhin nicht in Sicht.

Die limitierte Anzahl der Praxis-Zulassungen durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) für Essen ist ausgeschöpft. Die Krux: Die Zulassungen werden pro Stadt, nicht pro Bezirk vergeben, woraus resultiert, „dass es in der Stadtmitte eine Versorgungsquote von 200 Prozent gibt, während im kinderreichen Stadtteil Altenessen nur 52 Prozent erreicht werden“, erklärt KV-Geschäftsführer Bernhard Brautmeier.

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Diskussionsabend

„Kinderärzte: Unterversorgung im Essener Norden“ ist eine Diskussionsveranstaltung betitelt, zu der die Linke am Mittwoch, 22. Juni, um 18 Uhr in die „Allee Cafeteria“ an der Wilhelm-Nieswandt-Allee 134 lädt. Zu Gast ist Kathrin Vogler (Linke), stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag.

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