Wind, Flaute oder Sturm

Presse-Info-AUF: Pfingstjugendtreffen – Zukunftsdemo

Presseinformation 8. Juni 2011
überparteiliches Essener Wahlbündnis für
A
lternative Unabhängige Fortschrittliche Kommunalpolitik

Goldschmidtstr. 3  45127 Essen
Tel. 8908210 oder 32 38 00
www.essen-steht-auf.de

Internationales Pfingstjugendtreffen auf der Trabrennbahn –„Zukunftsdemo“ am Samstag in Essens City

Am Pfingstsamstag und -sonntag steigt das 15. Internationale Pfingstjugendtreffen zum dritten Mal auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen, direkt an der Stadtgrenze zu Essen-Katernberg. Erwartet werden an beiden Tagen tausende Jugendliche, Kinder und Gäste aus der Umgegend, bundesweit und aus aller Welt.
„Umweltbewusst und internationalistisch“ ist das Motto, unter dem in verschiedenen „Treffpunkten“ und auf der Hauptbühne interessante Veranstaltungen, Diskussionsrunden ebenso wie Mitmachspiele und Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche stattfinden. Dazu ein Song-Contest und Musik aller Stilrichtungen. Sport und Spiel kommen mit einem Fußballturnier und einem großen Geschicklichkeitsrennen „Spiel ohne Grenzen“ nicht zu kurz. Kulinarisches aus aller Welt rundet das Treffen ab.
Das Pfingstjugendtreffen gilt als größtes selbst organisiertes Kinder- und Jugendfestival auf antifaschistischer Grundlage. Der Eintritt ist frei, für größere Aktivitäten wird ein kleiner Beitrag erhoben. Auf dem Gelände ist auch das Übernachten im eigenen Zelt gegen kleines Geld möglich.
Am Samstag, 10.00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz findet als Auftakt eine bundesweite „Zukunftsdemonstration“ in der City statt. „Essen steht AUF“, Unterstützer des Pfingstjugendtreffens, hat dafür die Initiative ergriffen. Die Polizei möchte die Demonstration aus der Fußgängerzone heraushalten und auf Neben- und Seitenstraßen führen. Dazu Dietrich Keil, AUF-Ratsherr und Anmelder der Demo: „ Wir sind als Veranstalter auch im Interesse anderer Demonstrationen im Herzen des Ruhrgebiets nicht bereit, diese Einschränkung hinzunehmen und haben Einspruch erhoben. Die Zukunft der Jugend gehört nicht in Nebenstraßen. Wir laden Familien, Jugend und Kinder, Gruppen und Cliquen herzlich ein, ihre Forderungen und Wünsche für ihre Zukunft auf die Straße zu tragen.“
Abschlusskundgebung ist um 11.30 wieder auf dem Willy-Brandt-Platz, bevor um 14.00 Uhr auf der Trabrennbahn das Festival eröffnet wird.

Mit der Bitte um Berichterstattung
und freundlichen Grüßen

Dietrich Keil, Ratsherr „Essen steht AUF“
Bodo Urbat, Vorstandssprecher,

— Siehe auch: http://www.lokalkompass.de/gelsenkirchen/politik/internationales-pfingstjugendtreffen-auf-der-trabrennbahn-gelsenkirchen-d66072.html

3 Kommentare

  • „Die Zukunft vorherzusagen, ist unmöglich, und alle derartigen Versuche wirken – wenn sie ins Detail gehen – schon wenige Jahre später lächerlich. Dieses Buch hat ein realistischeres, zugleich aber auch anspruchsvolleres Ziel. Es versucht nicht, die Zukunft zu beschreiben, sondern die Grenzen abzustecken, innerhalb derer mögliche Zukunftsentwicklungen liegen müssen. Wenn wir die kommenden Jahrhunderte einmal als unerforschtes, kartographisch noch nicht erfasstes Land ansehen wollen, so will ich versuchen, dessen Grenzen zu vermessen und eine gewisse Übersicht über die Ausdehnung zu bekommen. Die detaillierte Geographie des Landesinneren bleibt unerforscht – bis wir einmal dort sind.
    Von wenigen Ausnahmen abgesehen, beschränke ich mich auf einzigen Aspekt der Zukunft – auf ihre Technologie, nicht auf die Gesellschaft, die darauf basieren wird. Das ist keine so starke Einengung, wie es zunächst erscheinen mag, denn die Wissenschaft wird die Zukunft noch mehr beherrschen, als dies schon gegenwärtig der Fall ist. Außerdem sind Voraussagen überhaupt nur auf diesem Gebiet möglich. Für die wissenschaftliche Extrapolation gelten immerhin einige allgemeingültige Gesetze, während das bei Politik und Wirtschaft nicht der Fall ist.
    Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.“

    Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft)

    Die Arbeitsteilung erhob den Menschen über den Tierzustand und die Qualität der makroökonomischen Grundordnung bestimmt den Grad der Zivilisiertheit, die der Kulturmensch erreichen kann. Ist die Makroökonomie noch fehlerhaft, bedarf es der Religion, um diese Fehler aus dem Bewusstsein zu streichen, sowie der „hohen Politik“, um die sozialen Spannungen abzumildern, die durch die fehlerhafte Makroökonomie entstehen.

    Was den meisten unbewussten Menschen bisher nur als „Finanzkrise“ bekannt ist, bezeichnete der „Jahrhundertökonom“ John Maynard Keynes als – beginnende – Liquiditätsfalle. Schnappt sie zu, kann nur noch der Krieg einen nächsten Zyklus der Arbeitsteilung einleiten. Doch der Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert: http://www.deweles.de

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