Am 14.April 2011 wurde in dem Jugendzentrum Papestraße darüber gesprochen, dass das Jugendzentrum geschlossen werden soll.  Es war eine Diskussionen über Sachzwänge und intransparente Politik. Schade, dass an dieser Diskussion keine Vertreter der Essener Linksfraktion teilgenommen hatten.

Diskussionen über Sachzwänge, das Jugendzentrum Essen, und intransparente Politik
Diskussionen über Sachzwänge, das Jugendzentrum Essen, und intransparente Politik

Nun meldet sich aber aus Anlaß der beendeten Besetzung am Wochenende die Essener LINKE Ratsfraktion mit einer Pressemitteilung zu diesem Thema zu Wort:

„Proteste sympathisch, aber zu spät!“

Ob, die Ratsfraktion damit den richtigen Ton getroffen hat?
Lest bitte selbst:

Essen, 31. Mai 2011

Pressemitteilung

JZE endgültig geschlossen

Linke: Proteste sympathisch, aber zu spät!

NRZ-Essen 2.6.2011

Mit großer Sympathie verfolgte die Linke Ratsfraktion am Wochenende die Besetzung des Jugendzentrums Papestraße. Ca. .200 Jugendliche und Sympathisanten hatten sich versammelt, um gegen die bereits Anfang vergangenen Jahres vom Rat der Stadt beschlossene Aufgabe des Jugendzentrums Papestrasse zu protestieren.

Richtig! Doch leider zu spät. Seit Jahren hatten die politischen Vertreter über die Jugendzentrumsfrage in den Ausschüssen und im Rat diskutiert. Gegen die Stimmen der Linken wurde im Rat schließlich die Entscheidung gefällt: Umzug in die Weststadthalle.
DIE LINKE hält das „Konzept Weststadthalle“ nach wie vor für eine Fehlentscheidung.

„Der Ärger der Jugendlichen ist nachvollziehbar, der Protest berechtigt“, so Janina Herff, Linke Ratsfrau und Mitglied im Jugendhilfeausschuss, „Allerdings kommen die Proteste viel zu spät und verpuffen so leider wirkungslos. Die Diskussionen im Rat hätten wohl andere Ergebnisse hervorgebracht, wären sie die letzten Jahre von derartigen Protesten begleitet gewesen.“

Nun schließt das JZE am Mittwoch endgültig die Türen, bedauernswert! Denn nicht nur als Jugendeinrichtung, sondern auch als sozio-kulturelles Zentrum wird das JZE Papestrasse im Stadtteil eine große Lücke zurücklassen.

„Die Jugendlichen müssen laut bleiben und für ihre Interessen eintreten“, so Josef Müller, Linker Bezirksvertreter im Essener Westen „die Schließung des JZE ist leider exemplarisch für die unausgewogene „Sparpolitik“ des so genannten Vierbündnisses von CDUIGRÜNEN/FDP und EBB im Rat. Weitere Einrichtungen werden mutmaßlich folgen.“

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung

Sie erreichen Janina Herff mobil unter 0157 – 76480437
Josef Müller unter 0201 – 8152077

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