Es gab verschiedene Aufrufe sich am 14.3.2011 wegen einer Mahnwache wegen des Atomunglückes in Japan zu versammeln. Essener LINKE und Essener GRÜNE riefen gemeinsam zu einer Mahnwache wegen des Atomunglücks auf.
(Quelle: Rundmail des Grünen Kreisverbandes)

Abweichend vom bundesweiten Aufruf http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html auf dem sich auch GRÜNE und LINKE beziehen, sollen in Essen aber die Aktionen schon um 16 Uhr beginnen. In einer Mail von LINKE.Essen war auch von 16.15 Uhr die Rede..

Aber auch weitere Parteien und Initiativen haben inzwischen ebenfalls gemeldet daran teilzunehmen, so z.B. die Essener Montagsdemo, AUF und MLPD.

Die MLPD hat gerade eine Rundmail gesendet und darin angekündigt am Montag, dem 14. März 2011, um 17.00 Uhr auf der Porschekanzel eine Solidaritäts-Kundgebung mit der japanischen Bevölkerung durchzuführen. Anschließend soll gemeinsam mit der um 18.00 Uhr beginnenden Montagsdemo eine Demonstration zum Sitz von RWE in Essen geplant werden.

Aus der MLPD-Erklärung:

Zeitgleich um 18.00 wird bundesweit in zahlreichen anderen Städten die Solidarität und der Protest zum Ausdruck gebracht werden.
Es wäre schön, wenn Ihr mit geeigneten Beiträgen für das Offene Mikrofon sowie entsprechenden Transparenten und Schildern teilnehmen könnt

Mahnwache anlässlich des Atomunglücks in Japan

Mo. 14.3. 16.00 Uhr Willy-Brandt-Platz-Essen

Mahnwache anlässlich des Atomunglücks in Japan

Solidaritäts-Kundgebung mit der japanischen Bevölkerung

Mo. 14.3. 17.00 Uhr Porschekanzel

Essener Montagsdemo zum Atomunglück …

Mo. 14.3. 18.00 Uhr Porschekanzel

Offenes Mikrofon zum Thema: Atomunglück in Japan, eventuell Demonstration zum Sitz von RWE

aus Presse Mitteilungen:

Montag, 14. März · 16:00-17:00

http://www.gruene-nrw.de/details/nachricht/merkel-und-roettgen-muessen-atomkurs-jetzt-beenden.html

http://www.dielinke-nrw.de/start/fukushima/

http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/unsere-gedanken-sind-bei-den-opfern.html

mlpd.de…wachsende-kritik-an-der-japanischen-regierung…

Schaltet Atomanlagen endlich für immer ab!

Ein schweres Erdbeben in Japan hat zu großen Schäden, Toten und Verletzten geführt. In der größten Atomkraftwerks-Anlage der Welt, in Fukushima an der japanischen Ostküste, sind in Folge der Erdstöße die für die Kühlung notwendige Stromversorgung und auch Notaggregate ausgefallen. Nach gegenwärtigen Informationen droht eine Kernschmelze in zumindest einem der Reaktoren mit möglichen katastrophalen Folgen für Japan und große Teile der Welt. Zu den dramatischen Vorfällen erklärt der stellvertretende Landessprecher der LINKEN-NRW, Thies Gleiss: Mehr…

Claudia Roth und Cem Özdemir:

„Die Nachrichten zum Zustand des AKW Fukushima machen uns große Sorgen. Offenbar droht den Japanerinnen und Japanern nach der furchtbaren Naturkatastrophe jetzt auch noch ein atomarer GAU. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Japan, wir denken auch an die Rettungskräfte in unmittelbarer Nähe zum Reaktor, die unter Einsatz ihrer Gesundheit und womöglich ihres Lebens gegen die Katastrophe ankämpfen.

Hier bahnt sich offensichtlich eine Katastrophe von unfassbaren Ausmaßen an. Die Kernschmelze hat womöglich schon stattgefunden oder ist im Gange.

Offenbar steht eine Freisetzung von Radioaktivität in großem Ausmaß bevor.

Nach dem Erdbeben sind viele Wohnungen in Japan undicht, Fensterscheiben zerbrochen. Das bedeutet, dass die Bevölkerung sich nur schwer gegen radioaktiven Fallout wird schützen können.

Die Informationspolitik der japanischen Behörden ist desaströs. Sie müssen jetzt schleunigst alle Fakten zum Zustand des AKW Fukushima auf den Tisch legen und sofort alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einleiten. Die Jahrhundert-Naturkatastrophe in Japan hat alle Regeln außer Kraft gesetzt. Aber der drohende GAU im AKW Fukushima zeigt, dass Atomkraft selbst in einem für alle Eventualitäten gewappneten High-Tech-Land wie Japan eine von Menschen nicht beherrschbare hochgefährliche Risikotechnologie ist. Vorschnell und unüberlegt sind die Beteuerungen von Umweltminister Röttgen, den Menschen in Deutschland drohe selbst bei einem GAU in Japan keinerlei Gefahr und seine unhaltbare Behauptung, die Atomkraftwerke in Deutschland seien sicher.“

11.03.11 Claudia Roth und Cem Özdemir:
Mehr:

Genaue Informationen über bereits geplante Mahnwachen findet ihr hier.

Aktuelle Infos zur Situation in Japan:

SPIEGEL ONLINE

REUTERS NEWS auf Twitter (Englisch)

Powered by Zingiri, PHPlist